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FAQ – Häufig gestellte Fragen
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Jetzt anrufen06461 7479 984Typische Anzeichen sind: langsam ablaufendes Wasser im Waschbecken oder der Dusche, gurgelnde Geräusche nach dem Spülen, Gerüche aus dem Abfluss oder Wasserrückstau im Keller. Diese Symptome deuten auf Ablagerungen oder eine beginnende Verstopfung hin. Häufig sind Fett, Kalk, Seifenreste oder Fremdkörper die Ursache. Auch Wurzeleinwuchs in Außenleitungen kann den Querschnitt über Monate verengen, ohne zunächst sichtbar zu sein. Je früher die Reinigung erfolgt, desto geringer ist das Risiko eines vollständigen Rückstaus oder eines Rohrschadens.
Rohrreinigung und Kanalsanierung sind zwei verschiedene Maßnahmen mit unterschiedlichem Ziel: Die Reinigung beseitigt Ablagerungen und Verstopfungen, die Sanierung behebt strukturelle Schäden an der Rohrwandung. Häufig geht eine Reinigung der Sanierung voraus, weil die Leitung für die Kamerainspektion und das Einbringen des Liners sauber und frei sein muss. Umgekehrt kann eine sanierte Leitung durch ihre glatte Innenoberfläche weniger anfällig für Ablagerungen sein. Beide Leistungen ergänzen sich und werden je nach Befund kombiniert oder separat geplant.
Eine Kanal-TV-Inspektion ist immer dann sinnvoll, wenn Abflussprobleme auftreten, ein Rohr saniert werden soll oder der Leitungszustand vor einem Immobilienkauf geprüft werden muss. Typische Anlässe sind wiederkehrende Verstopfungen, langsam abfließendes Wasser, unangenehme Gerüche aus Abläufen, sichtbare Feuchtigkeitsschäden im Keller oder der geplante Kauf eines älteren Gebäudes. Auch nach Baumfällarbeiten in Leitungsnähe oder nach Baumaßnahmen im Erdreich empfiehlt sich eine Kontrolle, um Wurzelschäden oder mechanische Beeinträchtigungen früh zu erkennen.
Handelsübliche Abflussreiniger und Saugglocken lösen oberflächliche Ablagerungen direkt am Siphon, versagen aber bei tieferliegenden Verstopfungen oder organisch gewachsenen Fettblöcken im Hauptrohr. Chemische Mittel greifen zudem ältere Dichtungen und PVC-Rohre an und sind in Verbindung mit bestehenden Haarrissen riskant. Mechanische Spiralen aus dem Baumarkt können Rohrkrümmungen beschädigen oder sich im Rohr festsetzen. Für alles, was hinter dem sichtbaren Siphonbereich liegt, empfiehlt sich ein Fachbetrieb mit geeignetem Werkzeug und Kameradiagnose.
Bei der Kanalreinigung wird ein Hochdruckspülschlauch mit speziellem Düsenkopf in die Leitung eingeführt. Rückwärts gerichtete Düsen erzeugen einen Wasserstrahl, der Ablagerungen löst und in Richtung Schacht treibt. Vor dem Einsatz wird der Zustand der Leitung geprüft, um die passende Düsenform und den richtigen Druck zu wählen. Nach der Spülung kann eine Kamerainspektion klären, ob Ablagerungen vollständig entfernt wurden und ob strukturelle Schäden vorliegen, die eine weitergehende Sanierung erfordern.
Eine Rückstausicherung im engeren Sinne ist ein passives System — eine selbsttätig schließende Klappe, die bei Druckumkehr den Rückfluss aus dem Kanal blockiert. Eine Hebeanlage ist ein aktives System: Sie sammelt Abwasser in einem Behälter und pumpt es über die Rückstauebene in den Kanal. Beide Systeme schützen vor Rückstau, doch die Hebeanlage ermöglicht gleichzeitig die uneingeschränkte Nutzung der angeschlossenen Sanitärobjekte — die Klappe hingegen sperrt während eines Rückstau-Ereignisses den Abfluss komplett. Welches System passt, hängt von der Art und Häufigkeit der Nutzung der tiefer liegenden Entwässerungsstellen ab.
Nein, nach dem Abpumpen sind Restwasser, Schlamm und Feststoffe im Keller verblieben. Diese müssen manuell entfernt und der Boden gereinigt werden. Ohne anschließende professionelle Trocknung zieht Feuchtigkeit tief in Mauerwerk und Estrich — Schimmelsporen werden innerhalb von 24 bis 48 Stunden aktiv. Eine vollständige Trocknung kann je nach Wandaufbau mehrere Wochen dauern und sollte mit Messgeräten kontrolliert werden.

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